REFERENZ · SCHLEUSE UELZEN · 3D-LASERSCANNING
3D-Bestandsaufnahme als Grundlage für die Kollisionsprüfung in der Schleuse Uelzen.
Für den geplanten Austausch beziehungsweise die Erneuerung von Komponenten des Antriebs der Flutkammern wurden zwei Antriebskammern der Schleuse Uelzen mit 3D-Laserscanning digital erfasst. Ziel war eine belastbare geometrische Grundlage für die Planung in sehr engen technischen Räumen.
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01 / DIE AUFGABE
Neue Antriebskomponenten müssen in einen sehr engen Bestand passen.
In der Schleuse Uelzen steht eine technische Maßnahme am Antrieb für das Öffnen und Schließen der Flutkammern an. Im Zuge der Arbeiten sollen Antriebskomponenten beziehungsweise Lager erneuert werden.
Die räumlichen Verhältnisse in den Antriebskammern sind eng und durch vorhandene Technik, Bauteile, Geländer, Leitungen und konstruktive Einbauten geprägt. Bevor neue Komponenten geplant und eingebaut werden, muss deshalb geprüft werden, ob die vorgesehene Lösung im vorhandenen Raum kollisionsfrei umgesetzt werden kann.
Für diese Prüfung wurden zwei Antriebskammern vollständig digital erfasst.
02 / WARUM 3D-LASERSCANNING?
Der reale Bestand wird zur messbaren Planungsgrundlage.
Enge Räume erfassen
Komplexe technische Räume können mit vielen sichtbaren Bauteilen und Einbauten räumlich dokumentiert werden.
Kollisionen früh erkennen
Die Punktwolke liefert die Geometrie, auf deren Basis geplante Komponenten mit dem vorhandenen Bestand abgeglichen werden können.
Nachmessungen reduzieren
Viele Maße lassen sich nach der Aufnahme am digitalen Bestand prüfen, ohne für jede Detailfrage erneut vor Ort messen zu müssen.
Planung nachvollziehbar machen
Alle Beteiligten arbeiten mit derselben räumlichen Referenz und können Engstellen und Einbausituationen gezielt beurteilen.
03 / VISUELLE EINBLICKE
Technischer Bestand in Schleuse und Antriebskammer.




04 / WORKFLOW
Vom Aufmaß zur Kollisionsprüfung.
Antriebskammern scannen
Die sichtbaren Oberflächen und technischen Einbauten werden räumlich aufgenommen.
Punktwolken aufbereiten
Die einzelnen Scannerstandpunkte werden zu einem konsistenten 3D-Bestand zusammengeführt.
Punktwolke & LGSx
Die Daten werden für technische Auswertung und virtuelle Begehung bereitgestellt.
Planung abgleichen
Der Auftraggeber kann geplante Komponenten gegen die vorhandene Geometrie prüfen.
05 / DATENÜBERGABE
Punktwolke und virtuelle Begehung für die weitere Planung.
Nach der Aufnahme wurden die beiden Antriebskammern als Punktwolken aufbereitet und dem Auftraggeber zur Verfügung gestellt. Zusätzlich wurde eine LGSx-Datei bereitgestellt.
Damit können die erfassten Bereiche räumlich betrachtet und viele Detailfragen direkt am digitalen Bestand nachvollzogen werden. Die Punktwolke dient als geometrische Referenz für die weitere technische Planung und die vorgesehene Kollisionsprüfung.
06 / DAS ERGEBNIS
Planungssicherheit in einem komplexen technischen Bestand.
Durch die digitale Bestandsaufnahme stehen aktuelle räumliche Daten der beiden Antriebskammern zur Verfügung. Engstellen, Abstände und Einbausituationen können damit vor der eigentlichen Montageplanung überprüft werden. Gerade in schwer zugänglichen technischen Bereichen schafft die Punktwolke eine belastbare Grundlage, um Umbauten und den Austausch von Komponenten gezielter vorzubereiten.
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