Referenz & Projekt

3D-Bestandsaufnahme als Grundlage für die Kollisionsprüfung in der Schleuse Uelzen.

REFERENZ · SCHLEUSE UELZEN · 3D-LASERSCANNING

3D-Bestandsaufnahme als Grundlage für die Kollisionsprüfung in der Schleuse Uelzen.

Für den geplanten Austausch beziehungsweise die Erneuerung von Komponenten des Antriebs der Flutkammern wurden zwei Antriebskammern der Schleuse Uelzen mit 3D-Laserscanning digital erfasst. Ziel war eine belastbare geometrische Grundlage für die Planung in sehr engen technischen Räumen.

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Außenansicht der Schleuse Uelzen mit Schleusengebäude und Schleusenkammer
Schleuse Uelzen – Ausgangspunkt der technischen Bestandsaufnahme.
Luftaufnahme der Schleuse Uelzen am Elbe-Seitenkanal mit Schleusenkammern und Betriebsgebäuden
Luftaufnahme der Schleuse Uelzen am Elbe-Seitenkanal – Gesamtüberblick über Schleusenkammern, Betriebsgebäude und Wasserstraßen.
2Antriebskammern digital erfasst
BLK3603D-Laserscanning im technischen Bestand
Punktwolkegeometrische Grundlage für die Planung
LGSxvirtuelle Begehung der aufgenommenen Bereiche

01 / DIE AUFGABE

Neue Antriebskomponenten müssen in einen sehr engen Bestand passen.

In der Schleuse Uelzen steht eine technische Maßnahme am Antrieb für das Öffnen und Schließen der Flutkammern an. Im Zuge der Arbeiten sollen Antriebskomponenten beziehungsweise Lager erneuert werden.

Die räumlichen Verhältnisse in den Antriebskammern sind eng und durch vorhandene Technik, Bauteile, Geländer, Leitungen und konstruktive Einbauten geprägt. Bevor neue Komponenten geplant und eingebaut werden, muss deshalb geprüft werden, ob die vorgesehene Lösung im vorhandenen Raum kollisionsfrei umgesetzt werden kann.

Für diese Prüfung wurden zwei Antriebskammern vollständig digital erfasst.

02 / WARUM 3D-LASERSCANNING?

Der reale Bestand wird zur messbaren Planungsgrundlage.

Enge Räume erfassen

Komplexe technische Räume können mit vielen sichtbaren Bauteilen und Einbauten räumlich dokumentiert werden.

Kollisionen früh erkennen

Die Punktwolke liefert die Geometrie, auf deren Basis geplante Komponenten mit dem vorhandenen Bestand abgeglichen werden können.

Nachmessungen reduzieren

Viele Maße lassen sich nach der Aufnahme am digitalen Bestand prüfen, ohne für jede Detailfrage erneut vor Ort messen zu müssen.

Planung nachvollziehbar machen

Alle Beteiligten arbeiten mit derselben räumlichen Referenz und können Engstellen und Einbausituationen gezielt beurteilen.

03 / VISUELLE EINBLICKE

Technischer Bestand in Schleuse und Antriebskammer.

04 / WORKFLOW

Vom Aufmaß zur Kollisionsprüfung.

01 · ERFASSEN

Antriebskammern scannen

Die sichtbaren Oberflächen und technischen Einbauten werden räumlich aufgenommen.

02 · REGISTRIEREN

Punktwolken aufbereiten

Die einzelnen Scannerstandpunkte werden zu einem konsistenten 3D-Bestand zusammengeführt.

03 · ÜBERGEBEN

Punktwolke & LGSx

Die Daten werden für technische Auswertung und virtuelle Begehung bereitgestellt.

04 · PRÜFEN

Planung abgleichen

Der Auftraggeber kann geplante Komponenten gegen die vorhandene Geometrie prüfen.

05 / DATENÜBERGABE

Punktwolke und virtuelle Begehung für die weitere Planung.

Nach der Aufnahme wurden die beiden Antriebskammern als Punktwolken aufbereitet und dem Auftraggeber zur Verfügung gestellt. Zusätzlich wurde eine LGSx-Datei bereitgestellt.

Damit können die erfassten Bereiche räumlich betrachtet und viele Detailfragen direkt am digitalen Bestand nachvollzogen werden. Die Punktwolke dient als geometrische Referenz für die weitere technische Planung und die vorgesehene Kollisionsprüfung.

Wichtig: Das 3D-Laserscanning liefert die räumliche Bestandsgeometrie. Die eigentliche konstruktive Kollisionsprüfung und Bewertung der geplanten Komponenten erfolgt im anschließenden Planungsprozess.

06 / DAS ERGEBNIS

Planungssicherheit in einem komplexen technischen Bestand.

Durch die digitale Bestandsaufnahme stehen aktuelle räumliche Daten der beiden Antriebskammern zur Verfügung. Engstellen, Abstände und Einbausituationen können damit vor der eigentlichen Montageplanung überprüft werden. Gerade in schwer zugänglichen technischen Bereichen schafft die Punktwolke eine belastbare Grundlage, um Umbauten und den Austausch von Komponenten gezielter vorzubereiten.

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